Eine kleine Geschichte des Sports

Sport

 

Auch wenn schon die alten Griechen und die Römer sich in sportlichen Aktivitäten gemessen haben entstand der Begriff Sport doch erst in der Renaissance. Er wird aus dem Lateinischen „disportare“ abgeleitet, was soviel bedeutet wie sich zertreuen. Heute verstehen wir den Sport nicht nur als allgemeine sportliche Betätigung, sondern auch verbunden mit dem sportlichen Denken. Dieses kam erst im 17. und 18. Jahrhundert auf und manifestierte sich zum Beispiel in festen Regelwerken, aber auch der Anwendung von Wissenschaften wie der Mathematik auf den Sport. Von den Leibesübungen (was heute wohl mit Fitness bezeichnet wird) unterschied sich der Sport durch seine Orientierung auf Wettkämpfe und das Leistungsprinzip.

Während die deutsche Turnbewegung auch – oder vor allem – eine politische Vereinigung war, sahen sich die Sportler zunächst als reine Freunde der Leibesertüchtigungen, die sich aber eben gegenseitig maßen. Die ersten Sportarten entstanden in England, und auf dem Kontinent wurde lange Zeit unter Sport lediglich Pferderennen, die Jagd und Rudern verstanden. Das lag auch daran, dass Sport vor allem in Clubs stattfand, die wiederum nur der Aristrokratie und den gehobenen Schichten der Gesellschaft vorbehalten waren.

Mit der Industrialisierung wuchs auch die Bekanntheit von Sportarten und 1896 wurden die ersten olympischen Spiele organisiert.